Zeichnungen am Meer

Im kalten Wind sitzend gezeichnet. 
Die Schattierungen wurden später drinnen vorgenommen.

Mein Blick aus der Ferienwohnung nach dem Frühstück. Auffallend hier ist das schwebende Messer. Der Schatten muss deutlich näher, sprich, höher angesetzt werden. Das werde ich noch ändern. Auch die anderen schon vorhandenen Schattierungen, sowie die noch fehlenden werde ich noch anpacken. Aber: Ich bin auch 2x als Spiegelung im Bild drin und man kann auch sehen, was ich im Handy geschaut habe....

 
Hier das in der Tagesgalerie angesprochene Problembild, welches mich an der perspektivischen Darstellung verzweifeln hat lassen. Was hier nicht erkennbar ist: Ich saß mehr "zwischen" den Buden und deutlich tiefer. Da ich den Bildaufbau nicht hinbekommen hatte, bin ich hingegangen und habe ein Panoramafoto mit dem Handy erstellt. Eigentlich ist nun genau diese perspektivische Darstellung auf dem Bild hier zu sehen. 
Fluchtpunkt, Fluchtlinien und Lage des Horizontes in der Froschperspektive sind eigentlich klar. Da sich die Holzbuden, anders als hier dargestellt, jedoch eher seitlich von mir befanden, ist meine Darstellung komplett daneben gegangen. Da braucht es deutlich mehr Übung. 


 
 

Bleistiftskizze am Strand. 
Quick & dirty

Paragone oder Eine Dimension zuviel ?

Ich denke, die Fotografie und Malerei lassen durch ihre Zweidimensionalität mehr Raum zur Interpretation. Beides kann zwar räumliche Tiefe haben. Hergestellt beispielsweise durch Perspektive und Licht. Selbst widersprüchliche Räumlichkeiten und Dimensionen können erzeugt werden. Man denke nur an M.C.Escher in der Malerei oder erzwungene Perspektiven in der Fotografie. Dennoch kommen beide nicht über 2 Dimensionen hinaus. 

Eine Skulptur oder Plastik wirkt da anders. Immer Dreidimensional kann der Bildhauer den Betrachter durch die eine Dimension mehr leichter lenken oder vielleicht auch für seine Zwecke vereinahmen. Sie ist greifbarer. Aber auch hier besteht die Möglichkeit durch Perspektivwechsel aus einer Ansammlung von Gegenständen, etwas entstehen zu lassen. Perceptual Art, Illusionsskulpturen beispielsweise von Michael Murphy ist so ein Beispiel. Hier bedarf es einer Dynamik des Betrachters. In der Fotografie oder Malerei eine Dynamik des Künstlers.

Welches ist denn nun die höhere Kunst? 

Ich glaube, das sich die Malerei und die Bildhauerei gleichwertig gegenüber stehen. Die Fotografie hingegen wird sicher immer eine Sonderstellung behalten. Schon deswegen, weil sie verglichen mit den beiden anderen blutjung ist. Als Kunst inzwischen anerkannt, ist sie ein Ding der Neuzeit um 1820, während Malerei und Bildhauerei auf mehrere 10000 Jahre zurückgehen.

Was denkt ihr? 


Ausstellung Kunstpalast "Monet Cézanne Matisse - The scharf Collection"  bis 09.08.2026

Sehr sehenswert. Wer sich dieses Youtube-Video anschaut, wird einiges in der Ausstellung wieder erkennen. (Impressionismus)

Ausserdem läuft dort z.zt. die Fotografie-Ausstellung "Community-Fotografie und Gemeinschaft" bis 25.05.2026

Analog 

Analog zu fotografieren übt einen unvergleichlichen Reiz auf mich aus. Dazu nutze ich die Canon AE-1 Program. Entweder mit einer 50mm Festbrennweite oder einem Zoom-Objektiv. Beide Objektive gehören nicht zum High-End-Equiptment. Das muss es allerdings auch nicht. Die Optiken liefern immer leicht verwaschene Ergebnisse. 
Entscheidend oder besser, wichtiger für mich ist es hier nicht, ein "knackscharfes" Foto zu produzieren, sondern möglichst nah an einen Look zu kommen, der an die analoge Zeit erinnert und einen Hauch Nostalgie beim Betrachten aufkommen lässt. Da spielt dann sicher auch die Wahl des Motivs eine wichtige Rolle.


Um jedoch überhaupt gute Ergebnisse produzieren zu können, muss man ganz besonders die Filme, die man verwendet kennen. Wissen, wieviel Dynamik der Film mitbringt. Ob Über- oder Unterbelichtung der ganzen Situation gut tut. Dafür muss man die Filme kennen lernen. Immer wieder Notizen machen. Und den gleichen Film immer wieder bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen einsetzen. Das kostet viel Zeit und Geld. Und bedarf auch einer Konsequenz, dran zu bleiben. Die Thematik im wahrsten Sinne zu beleuchten. Ständige Wechsel zwischen analog und digital bremsen diese Lernprozesse enorm aus.

Aber wie sag ich immer: "The way is the target." Machen, machen und nochmal machen...... Das ist es, was ich zur Zeit versuche, in meiner Freizeit immer wieder umzusetzen. Und da hoffe ich, mittelfristig in diesem Bereich auch mehr Sehenswertes hier präsentieren zu können. 

Fotografien aus Portfolio

Fragen zu Fotografien aus meinem Portfolio beantworte ich gerne via Anfrage .

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